Frist zur Nachweispflicht für einen Masernschutz bei Bestandspersonen nochmalig bis zum 31. Juli 2022 verlängert.

Weitere Änderungen zum Masernschutz in KiTa sind: - hat eine Leitung Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen, hat sie Einrichtung unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren (vgl. § 20 Abs. 9 Satz 2, Abs. 9a Satz 2, Abs. 10 Satz 2 Infektionsschutzgesetz); - neu aufgenommen wurde in den § 20 des Infektionsschutzgesetzes auch ein Absatz 9a, der für die Einrichtungsleitungen regelt, bis wann die Vervollständigung des Impfschutzes bei neu aufgenommenen Kindern nachzuweisen ist. Das LSJV informiert über die Änderungen in einem aktuellen Rundschreiben.

Zum 01. März 2020 ist das Masernschutzgesetz in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wird geregelt, dass Personen, die nach dem 31.Dezember 1970 geboren sind, entweder einen ausreichenden Impfschutz oder ab der Vollendung des ersten Lebensjahres eine Immunität gegen Masern nachweisen müssen, wenn sie in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden oder dort eine Tätigkeit ausüben. Dies gilt auch für die Kindertagespflegepersonen die nun dazu verpflichtet sind, den ausreichenden Masernschutz oder das Vorliegen einer ärztlichen bescheinigten Kontraindikation zu kontrollieren.

Leitungskräfte der Kindertagesstätten sowie Kindertagespflegepersonen sind nach dem Masernschutzgesetz dazu verpflichtet, den ausreichenden Masernschutz oder das Vorliegen einer ärztlich bescheinigten Kontraindikation zu kontrollieren.

Für alle Kinder, die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens am 1. März des vergangenen Jahres schon in der Kindertagesstätte oder der Kindertagespflegestelle betreut werden sowie für Personen, die dort eine Tätigkeit ausüben (Bestandspersonen), besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Für diesen Personenkreis gilt eine Übergangsregelung bis zum 31. Juli 2022.

Weitere Änderungen zum Masernschutz in KiTa:

  • hat eine Leitung Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen, hat sie Einrichtung unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren (vgl. § 20 Abs. 9 Satz 2, Abs. 9a Satz 2, Abs. 10 Satz 2 Infektionsschutzgesetz);
  • neu aufgenommen wurde in den § 20 des Infektionsschutzgesetzes auch ein Absatz 9a, der für die Einrichtungsleitungen regelt, bis wann die Vervollständigung des Impfschutzes bei neu aufgenommenen Kindern nachzuweisen ist

Alle anderen Regelungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Insbesondere besteht weiterhin aktueller Handlungsbedarf bei allen Kindern, die neu in die Kindertagespflegestelle aufgenommen werden und bei Tagespflegepersonen, die ab dem 1. März 2020 die Beschäftigung neu aufnehmen und nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind.


Damit Kitas und Tagespflegepersonen gut bei dieser Aufgabe unterstützt werden, haben das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie und das Ministerium für Bildung gemeinsam einige Formulare und Merkblätter angefertigt. Diese Unterlagen finden Sie unter diesem Link.